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08 Jänner 2016 | Hotels

Sanotel Bad Gastein & Residenz steht nach Insolvenz zum Verkauf Christie & Co mit der Vermarktung beauftragt

Bad Gastein. Das Sanotel Bad Gastein & Residenz, einer der Leitbetriebe in der weltberühmten Kur- und Skidestination Bad Gastein, steht nach einer Insolvenz zum Verkauf.

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Christie & Co, Europas führender Makler und Berater für Hotelimmobilien, ist nun auf der Suche nach einem visionären Investor. Die geplante Transaktion umfasst die betreiberfreien Hotelimmobilien mit Ausstattung und Grundstücken. 
 
Das Sanotel Bad Gastein & Residenz liegt im Zentrum von Bad Gastein direkt am Gasteiner Wasserfall. Es besteht aus zwei separaten Gebäuden, die sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden. Das Residenz Hotel, welches vor circa 100 Jahren erbaut und mit einer Komplettsanierung 1989 wieder in Betrieb genommen wurde, wird dabei als Dependance und reiner Beherbergungsbetrieb zum Sanotel geführt. Das Haupthaus wurde 1980 fertiggestellt und von 1990 bis 1995 umfangreich renoviert sowie erweitert. Die letzte Renovierung erfolgte dann vor zehn Jahren mit der Neugestaltung des Spa- und Wellnessbereiches. Insgesamt bietet das Hotel 73 Zimmer und Apartments, Gastronomie, Konferenzmöglichkeiten sowie einen Spa- und Wellnessbereich mit umfangreichem Gesundheits- und Beautyangebot. Wie Mitte des Jahres bekannt wurde, musste der Betrieb jedoch Insolvenz anmelden. 
 
„Steht das Thema Insolvenz erst einmal im Raum, bricht bei den Beteiligten oft Panik aus. Dabei kann das auch die Chance zu einem Neuanfang sein“, erklärt Lukas Hochedlinger, Managing Director Germany, Austria & CEE bei Christie & Co. Wenn das Hotel für sanierungsunwürdig befunden wird, ist ein Verkauf aber das beste Mittel zum Erfolg. Doch auch hier sieht Hochedlinger eher die Chancen als die Risiken: „Im Insolvenzfall wird ein Hotelbetrieb ja auf Herz und Nieren überprüft. Oft kommen dabei Potentiale zum Vorschein, die vorher gar nicht sichtbar schienen. Das Sanotel ist dafür ein gutes Beispiel“, meint er. Das Konzept des Hotels ist auf natur- und sportbegeisterte Gäste ausgerichtet, die während ihres meist mehrtägigen Aufenthaltes diversen Naturaktivitäten nachgehen und sich im Wellnessbereich erholen können. „Für den neuen Hoteleigentümer besteht auch die Möglichkeit, eine Arztpraxis mit fünf medizinischen Behandlungsräumen in Anspruch zu nehmen. Dadurch könnte ein umfangreiches Gesundheitsangebot entstehen mit dem Fokus auf Rehabilitation und Erholung, um so den Mehrwert des Hotels zu steigern. Und das ist nur eine Möglichkeit von vielen“, erklärt er. Grundsätzlich rät er Hotelbetreibern im Ort, mit ihrem jeweiligen Konzept nicht nur Wintersportler anzusprechen, um auch in der Nebensaison Umsatz zu generieren. „Natürlich ist Bad Gastein aufgrund seiner einzigartigen Landschaft und dem Skigebiet besonders als Wintersportort sehr bekannt. Aufgrund des idealen Höhenklimas sowie der frischen Gebirgsluft und der Vielzahl an Thermenangeboten ist Bad Gastein aber auch für Kurgäste eine beliebte Destination. Zudem verfügt der Ort über eine Vielzahl an Rad- und Wanderwegen, die auch im Sommer Naturliebhaber und Outdoor-Sportler anziehen“, so Hochedlinger.
 
Dabei steigt die Nachfrage im Land Salzburg insgesamt: Im Jahr 2014 registrierte es rund 4,6 Millionen Ankünfte sowie 15,3 Millionen Übernachtungen – eine Steigerung von rund 13 Prozent an Ankünften und rund fünf Prozent an Übernachtungen im Vergleich zu 2010. Auch 2015 sieht vielversprechend aus, mit einer deutlichen Steigerung im ersten Halbjahr im Vergleich zum selben Zeitraum im Jahr 2014. Mit rund 70 Prozent überwiegt der Anteil inländischer Gäste in der Region. Deutschland stellt mit rund 46 Prozent den größten Anteil ausländischer Gäste dar. „Das sind sehr vielversprechende Aussichten, auch für Bad Gastein. Man muss eben nur wissen, was man daraus macht“, stellt Hochedlinger abschließend fest.  
 
Interessenten werden gebeten, sich an die Christie & Co Austria GmbH in Wien zu wenden. Laut Christie & Co ist die Transaktion für den Käufer provisionsfrei.